"Music is the healing force of the universe"

Albert Ayler wurde 1936 in Cleveland geboren, wo er seine gesamte Kindheit und Jugend verbrachte. Sein Vater war ein ambitionierter Amateurmusiker, spielte Altsaxophon und Violine und hatte sich scheinbar fest vorgenommen, aus seinem Sohn einen richtigen Musiker zu machen. Biographen berichten, dass Albert schon als Zweitklässler Schulkonzerte auf dem Altsaxophon gab und an den Sonntagen regelmäßig in der Kirche spielte. Der Jazz war fester Bestandteil des Lebens der Familie Ayler. Sie hörten sich täglich Swing- und BeBop-Schallplatten an und wenn es an den Wochenenden ein Jazzkonzert gab, nahm der Vater den kleinen Albert einfach mit.

Ab seinem zehnten Lebensjahr erhielt Albert eine professionelle musikalische Ausbildung durch einen Jazzmusiker, der nebenbei auch an der "Cleveland Academy Of Musik" unterrichtete. Als Jugendlicher begann Albert dann in unterschiedlichen R&B Gruppen und Jazzbands der Stadt zu spielen, beherrschte schnell das BeBop-Spiel (sein Spitznahme war, in Anlehnung an Charlie Parker, "Little Bird") und wurde schließlich Mitglied in der Band des Bluesmusikers Little Walter. Albert war noch ein halbes Kind, als er das Leben der Bluesmusiker kennen lernte: Nachtarbeit, schlechte Bezahlung, Zuhälter und Huren, die ganze Palette der Blues-Klischees. Das waren gewiss prägende Erlebnisse. Der Harp-Spieler Little Walter wurde im Alter von 37 Jahren ermordet.

Im Jahr 1958 erhielt Albert seinen Einberufungsbefehl und wurde Mitglied einer Militärkapelle. Diese reiste fortan quer durch Europa, und spielte in den Kasernen und Clubs der US-Army. Möglicherweise waren die Posten für Altsaxophonisten schon vergeben, als Albert zu diesem Ensemble stieß, jedenfalls wechselte er während seines Dienstes in der Army zu dem Instrument, mit dem er berühmt (oder berüchtigt, je nach Sichtweise) wurde, dem Tenorsaxophon.

Gegen Ende der 50er Jahre befand sich der Jazz erneut in einer Phase des Umbruchs. Die Idee einer wirklich freien Form des Jazz gewann zunehmend Konturen und fand nicht mehr ausschließlich in winzigen Insiderzirkeln statt, sondern in den Clubs in Greenwich Village und wurde sogar in Vinyl gepresst. War das noch Jazz, was Ornette Coleman mit seiner Band aufführte? War das überhaupt noch Musik? Die Meinungen gingen wie immer weit auseinander. So richtig verstanden haben das wahrscheinlich auch nur die wenigsten der Zuhörer. Aber egal, dieses "New Thing" war neu, abenteuerlich und hip.

Albert hatte diesen Wandlungsprozess aus der Ferne verfolgt und war davon sehr ergriffen. Ihm wurde klar, dass sich seine eigene Musik nun gänzlich verändern würde. Er nahm sich viel Zeit zum üben und versuchte seine neuen Ideen umzusetzen. Als er im Jahre 1961 die Army verließ, zog er zunächst nach Kalifornien. Sein Versuch sich an der Westküste zu etablieren scheiterte jedoch kläglich. Niemand wollte ihm zuhören, er wurde vollkommen abgelehnt. Auch seine Rückkehr nach Cleveland brachte ihn nicht weiter. Jeder, der sein Spiel hörte, fühlte sich wie vor den Kopf geschlagen. Albert hatte inzwischen nämlich gänzlich damit aufgehört, sich an Akkordschemen zu orientieren. Auch sein Ton war den Zuhörern zu monströs, sein ganzer Klang einfach zu extrem.

Music is the Healing Force of the Universe (Parks)


Music is the healing force of the universe,
Music of love,
Music is the spirit,
Music is life,
Life is music,
Music is played, listened to, danced to,
Sometimes not understood but felt,
Music causes all bad vibrations to fade away,
It makes one want to love instead of hate,
It puts the mind in a healthy state of thought.
It reconciles, unites, becomes oneness,
It brings about a state of wholeness and purifies,
Oh, let it come in,
Oh, let it come in,
The music of the universe,
The music of love,
Be healed.
Music is the healing force of the universe,
Music of love,
Music is giving,
Music is greatness,
It's never complete, it is a being,
It's always there,
To feel,
To let in,
To become obsessed by,
To be healed by,
So open up your door,
And let it come in,
Let it into the very interior of your soul,
Sometime our very soul is in need of spiritual medication,
We do not always need the pill and its contents,
Just open up your heart and soul and let it come in,
Oh, let it come in,
Oh, let it come in,
The music of the universe,
The music of love,
Be healed.
Oh, let it come in,
Oh, let it come in,
The music of the universe,
The music of love,
Be healed.

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